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Im Jahr 1676 kam ihm ein kleines Geschwader, un-ter brandenburgischer Flagge, zum Theil gemiethet, daser an den vornehmsten Puncten der Küste aufstellte, fürseine Unternehmungen zu Lande wohl zu Statten. Erbemächtigte sich der beiden Städte Anclam und Demmin,so wie der Inseln am Ausfluß der Oder.
Im Jahr 1677 schickte er sich dann an, die nun-mehr bereits in die Mitte genommene für ihn wichtigsteFeste Stettin, denn nicht so ganz ohne Stratcgik war seineKriegführung, in seine Hand zu bringen. Die schwedi-sche Besatzung, im Einverständniß mit der Bürgerschaft,die von der schwedischen Kriegsmacht noch einen hohenBegriff hegte, und nicht zweifelte, daß sie zur rechten ZeitEntsatz bekommen werde, leistete einen verzweifelten Wider-stand. ' Friedrich Wilhelm dagegen vermaß sich, er wolledie Stadt nehmen oder sich davor begraben lassen. End-lich erklärte der Commandant, er möge sich dem Glücke dasden Churfürsten allenthalben begleite nicht länger in denWeg stellen; sehr wohl sagten die Bürger: ihr pflichtmäßi-ges Betragen gegen die Krone Schweden mache sie erstwürdig, in des tugendeifrigen Churfürsten Huld und Schutzaufgenommen zu werden. Sie leisteten die Huldigung,von der sie nicht zweifelten, daß sie auf immer geschehe.
Im November 1678 waren die Schweden von dempommerschcn Boden allenthalben vertrieben. Noch hatten
1. Tageregister was sich in der Belägerung der weltberühmtenPommerischen Hauptstadt Stettin zugetragen 14 Oct.
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