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Erster Band.
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sie damals von Liefland her einen Einfall in Preußengemacht. In der Hoffnung, ihnen noch eine Feldschlachtzu liefern, eilte der Churfürst unverzüglich — bespannteSchlitten förderten das Heer im Januar 1679 über dasEis der Haffs — nach den gefährdeten Landschaften;aber die Feinde wichen überall in wilder Unordnung vorihm aus; zurückgelassene Todte und zerstreutes Gepäckbezeichneten der Verfolgung ihren Weg. Auf einer Me-daille jener Zeit sieht man den brandenburgischcn Adler,aus seinem Neste aufgescheucht, auf den im Raub begrif-fenen nordischen Löwen sich stürzen.

So war es nun freilich inzwischen nicht auch an denwestlichen Grenzen gegangen. Die Franzosen hatten amObcrrhcin Freiburg, in den Niederlanden eine ganze An-zahl fester Plätze erobert.

Der Churfürst forderte den Kaiser auf, den Kriegdcmohnerachtet fortzusetzen. Jetzt könne man die nichtmehr durch schwedische Diversion getrennten Kräfte ganzgegen die Franzosen wenden, auch diese vom Boden desReiches verjagen, oder doch zu einem Frieden nöthigender einmal wieder dem Reiche Vortheil bringe, und vor allen

1. Pufendors XVI, z 79. MeinderS sagt in einem Aussatz, sm-wm Serenissimi belangend 1678: der Churfürst habe gehasst, eswürden des gesammten Reichs Kräfte, so wegen der Schweden die-ses EndS gethanen Invasionen fast mehr als zur Hälfte divertiretund von Frankreich abgezogen worden, wider dieselben allein gewandt,und dadurch ein sicherer und rcputirlicher Friede gesucht werden. Anden Prinzen von Oralsten schreibt der Churfürst 1678 o. D.: wennman mit dem Frieden nicht zu sehr eile, so hoffe er bald mit Pom-mern fertig zu sein ,, und alsdann G. L. mit einer guten Anzahl Vol-kes beizustehen und wirklich zu assistiren."