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Erster Band.
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Dingm Strasburg sichere, das sonst ohne Zweifel verlo-ren gehen werde. Er entwarf den Plan zu einem neuenFeldzuge, an dem er selbst an der Spitze von 20000 MannTheil nehmen wollte.

So wenig es verkannt werden darf, daß FriedrichWilhelm hiebci seine eigne Sache führte, so ist doch auchgewiß, daß aus dem deutschen Reiche nie wieder etwaswerden konnte, wenn man sich nicht der fremden Mächteund ihres Einflusses entledigte.

Aber schon waren die Verbündeten, nachdem ihre be-sondere Gefahr vorübergegangen, Holland wie Spanien,des Krieges müde geworden; der Kaiser erklärte, nurdiesen zu Liebe habe er die Waffen ergriffen und zeigte sichzum Frieden geneigt.

Ein solcher mußte nicht allein die Übermacht vonFrankreich im Westen feststellen, sondern auch über denNorden entscheiden. Ludwig XIV bezeichnete die Herstel-lung der Schweden in die ihnen entrissenen Landschaf-ten als eine Bedingung, ohne welche er den Frieden nichtschließen werde. Der Churfürst erinnerte den Kaiser, daßdas dieselben Feinde seien, deren Waffen man so oft vonden Thürmen und Thoren in Wien gesehen, mit Aufopfe-rung seiner Gesundheit, des Gutes und Blutes seiner Unter-thanen habe er sie jetzt vom Reichsboden glücklich vertrieben;er könne nicht glauben, daß man den „inplacabcln Feind"wieder zurückführen und an seine Seite setzen wolle. Erstellte dies auch dem Reichstag vor, aber es war alles ver-

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