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Erster Band.
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geäußert, deutlich hervorzutreten; der Gesandte erhielt Be-fehl, einen förmlichen Antrag zu stellen.

Indessen konnte man damals nichts erreichen. Am Wie-ner Hofe kam der Graf von Öttingcn wieder empor, derein Gegner der protestantischen Fürstcu war; die Gefah-ren zeigten sich nicht mehr dringend, die Coalition löstesich allmählig auf: das Resultat der Unterhandlung be-stand in einem sehr allgemeinen Versprechen.

Friedrich IH ließ jedoch darum seinen Gedanken nichtfahren. Die Erhebung des sächsischen Hauses auf denpolnischen Thron, die Aussichten des naheverwandten han-noverschcn auf den englischen, vielleicht die Schwierigkei-ten selbst auf die er stieß, schärften eher seine Begierde da-nach; in der Verwickelung, welche die nahe Erledigungdes spanischen Thrones zwischen den großen europäischenMächten hervorrief, zeigte sich bald eine vortreffliche Ge-legenheit darauf zurückzukommen. Nicht die Erinnerungan schon geleistete Dienste, aber wohl die Aussicht auf nochzu erhaltende konnte den Wiener Hof gewinnen.

Es ist hier nicht der Ort, die Verhandlungen aus-führlich mitzutheilen, welche darüber gepflogen worden sind:bemerken wir nur, daß der Fürst immer mit seinem gan-zen Eifer dabei war, und die Gesammtheit seiner Stel-lung nicht aus den Augen verlor.

Man hat ihm Vorschläge der weitaussehendsten Artgemacht, z. B. sich an den Papst zu wenden ', dem die

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