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Erster Band.
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Und so entschloß er sich ein Anerbieten zu machen,das durch die Umstände, unter denen es geschah, eine un-gemeine Bedeutung erhielt.

So eben, im März des Jahres 1700, hatten Eng-land Holland und Frankreich unter einander einen Ver-trag über die Theilung der spanischen Monarchie geschlos-sen, bei welchem das Erbrecht von Östreich dem europäi-schen Gleichgewichte tief untergeordnet wurde. Spanienund Indien sollten zwar dem jungen Erzherzog Carl zu-fallen, aber weder Neapel und Sicilien, noch auch Mai-land; würde der Erzherzog jemals römischer Kaiser wer-den, so sollte auch Spanien und Indien einem andernFürsten von entfernteren Ansprüchen übergeben werden.Ein Vertrag, welchen man in Wien mit Abscheu auf-nahm ; man rief die Hülfe des Himmels an, der sich indiese Angelegenheit mischen werde.

In diesem Augenblick erbot sich Brandenburg, mitdem Kaiser gemeinschaftliche Sache zu machen, im Gegen-satz nicht allein gegen Frankreich, sondern gegen Englandund Holland, die sonst seine Verbündeten waren: für dieeinzige Gunst, einer Anerkennung der königlichen Würde.

Die vornehmste Einwendung dagegen entsprang aus derVerschiedenheit des Bekenntnisses. Es ist sehr wahr, daßder Beichtvater des Kaisers, Pater Wolf^, an den der Chur-

1. Daß man sich nur durch eine Verwechselung der Chiffer anden Pater gewandt habe, ist zwar von angesehenen Männern über-liefert worden, aber schwerlich gegründet. Än den Depeschen wenig-stens liegen die richtigen Chiffern ganz deutlich zu Tage. Am Bcr-