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fürst selber schrieb, dazu beitrug, sie zu heben; er nahmeinigen Theil an der Unterhandlung: die Hauptsache aberthat ohne Zweifel die politische Lage der Dinge. EinZugeständnis bei dem man nichts verlor, konnte kein all-zuhoher Preis scheinen für die Hülfe der kriegfertigsten deut-schen Macht in einer so wichtigen Angelegenheit. Im Juli1700 faßte die große Confercnz der kaiserlichen Ministerden Beschluß, daß dem Wunsche des Churfürsten gewill-fahrt werden könne; nachdem die Bedingungen festgesetztworden, die dann die engste Verbindung in sich schließensowohl für den Krieg, als für die Neichsangclegenheiten,ward der Vertrag am 16 November 1700 unterzeichnet.Brandenburgischcr Scits trug man nur Sorge, kein Worteinstießen zu lassen, das mehr als eine Beistimmung undEinwilligung des Kaisers angedeutet hätte. Die Befug-niß, sich die Krone aufzusetzen, leitete der Churfürst nurvon seiner eigenen Macht her.
Er würde jedoch von andern Seiten noch gar man-chen unangenehmen Widerspruch erfahren haben, wäreihm nicht zu Statten gekommen, was indeß in Spanienund in Frankreich geschah.
Man eröffnete das Testament des indeß verstorbenenletzten Habsburgers in Spanien: es lautete ganz zu Gun-sten des Königs von Frankreich, dessen Enkel darin zum Er-
liner Hofe war Pater Wolf verlangst bekannt und demselben nütz-lich gewesen. Später freilich kamen Zeiten, wo man hier nicht be-greifen konnte, daß Jemand anders in wichtigen Angelegenheiten ge-sucht werden könne, als die Inhaber der großen Stellen.