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Es gab aber noch ganz andere Schwierigkeiten als diehier bezeichneten, und immer mehr traten sie an den Tag.
König Friedrich fühlte sich glücklich, wenn er in derPracht seines Ornates auf seinem Throne saß, umgebenvon seinen Brüdern, den Markgrafen, die mit fürstlichemPomp erschienen, den Rittern seines Ordens, der alsdannan kostbarer Kette, vorn und hinten überhängend getra-gen wurde, seinen Kammerherren mit dem goldenen Schlüs-sel, den Mitgliedern seines geheimen Staatsraths und Mi-nisteriums in ihren gestickten Amtstrachtcn, den Genera-len und Obersten seines Kricgshecrcs. In alter Schwei-zerart, in weißem Atlas mit goldenen Spitzen verbrämt,prangten die Officiere seiner Trabanten. Was nur ir-gend zum Hofe gehörte, Garderobe und Stall, Keller,Küche, Bäckerei, Silberkammer mußte Überfluß zeigen.Dierundzwanzig Trompeter riefen zur Mittagstafel: dieJägerei und vor allem die Capclle waren zahlreich be-setzt. Der Fürst ließ sich den kurzweiligen Rath nicht neh-men, der ihm zuweilen im Scherz entdecke, was ihm vonandern verschwiegen werde; er sah gern ein paar Moh-ren, einen und den andern getauften Türken in seinemDienst. Die blaue Livree der Dienerschaft war bedecktmit goldenen Galoncn, so daß von den rothsammct-nen Borten, mit denen sie versehen war, nur die äußer-sten Ränder erschienen. An der genauen Bestimmungdieser Dinge, der Anordnung prächtiger Feste, nahm erselber Antheil, und man sagte ihm, Niemand habe ein