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größeres Talent dafür. Anderen aber, die den Fortgangder brandenburgischcn Dinge in dem Wesentlichen wünsch-ten, war nicht so wohl dabei. Es schien nun doch wahrzu werden, was man von Anfang an befürchtete, daßder Glanz der Königskrone den Staatshaushalt gefährde.Man hielt einst für nothwendig, dem König vorzustellen,daß die Kosten seines Hofstaates gegen die ersten Jahre,wo doch viele außerordentliche Aufwendungen nöthig ge-wesen, um das Doppelte gestiegen seien, ohne daß sich eineneue Quelle der Einnahme eröffnet habe.
An dem Hofe herrschte ein factioses Wesen, das zu-gleich den Staat ergriff, die Collegien durchdrang, ra-sches Emporkommen und plötzlichen Fall der Häupter undihrer Anhänger hervorrief.
Die vornehmsten Stürme knüpfen sich an die NamenDankelmann und Wartenbcrg.
Absehend von dem Zufälligen und Wcnigbewährtcnkönnen wir so viel sagen, daß Dankelmann mit der Au-torität eines alten Lehrers die vorwaltende Neigung desFürsten mäßigte, auf eine gewisse Sparsamkeit sah, einengeordneten Staatshaushalt möglichst festhielt, Warten-berg dagegen', ein liebenswürdiger gewandterHofmann,
1. Besser führt seine Ämter auf: Obercämmerer, oberster Staats-ministcr, Oberstallmcistcr, General-Oconomiedirector, Oberhaupt-mann aller Schatullämtcr, Generalecbpostmcister, Marschalk von Preu-ßen, Canzler und Ritter des Ordens von, schwarzen Adler: wie auchProtektor von allen königlichen Akademien. Große Herren, sagt er,haben zweierlei Diener, einige für die Geschäfte und einige für ihrePersonen, hier aber ist in dem Herrn Grafen beides beisammen.Besser- Schriften x>. 167.