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Erster Band.
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in persönlichem Dienst emporgekommen, jenen Neigungenvielmehr Vorschub that, und jede Art von Auswand be-günstigte.

Daher kam es, daß alles rühmliche Bestreben, demzuweilen selbst großartige Gedanken inncwohntcn, dochvon einem Gefühl der Unsicherheit begleitet war: unauf-hörlich fühlte man den Boden, auf dem man stand, unterseinen Füßen schwanken.

Wie die Dinge gingen, wie weitreichende Absichten manfaßte, mit welcher Rücksichtslosigkeit man sie durchzufüh-ren suchte, bis doch zuletzt alles wieder an der innerenUnordnung scheiterte, in der man begriffen war, davongiebt der Versuch einer Vererbpachtung der Domänen einmerkwürdiges Beispiel, dessen ich, denn diese administrativenBewegungen gehören zu dem eigentlichsten Wesen des auf-kommenden Staats, mit einem Worte gedenken muß.

Neben der Einführung der Consumtionsstenern hattesich der große Churfürst mit nicht geringem Eifer auchder Bewirthschaftung der Domänen gewidmet, und warnach mancherlei entgegengesetzten Versuchen doch wiederauf den Pacht zurückgekommen, den man damals in dereigenthümlichen Form den er hatte als Arende bezeichnete.Dabei blieb man auch unter dessen Nachfolger stehen,und zwar mit dem besten Erfolg; der Ertrag der Domä-nen im Magdeburgischen ist von 1683 bis 1702 um mehrals das Doppelte gestiegen.

Indessen war schon Friedrich Wilhelm mit der Me-