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Erster Band.
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bereits eingerichteten Bezirken eingeholt; das Resultat war,daß das neue Verfahren bestätigt und die Absicht, die Erb-pacht einzuführen, auch auf alle anderen Provinzen ausge-dehnt wurde.

Man war damals nicht gewohnt, Leute zu schonen,welche sich in der Opposition befanden. Alle Mitgliederder Amtskammcrn, wie von Halle und Berlin, so auchvon Halberstadt, welche sich den Lubenschcn Plänen wi-dersetzt hatten, wurden aus dem Dienst entlassen, und nursolche geduldet, die sich dem Verfahren anschlössen. DieHofkammer, in der Luden jetzt selbst eine Stelle erhielt,übernahm die Durchführung des ganzen Vorhabens. Wasbisher mehr ein außerordentlicher Versuch gewesen, wardim Jahr 1704 zum System erhoben.

Hierauf nahm die Sache fürs erste einen ungehinder-ten Fortgang.

In den Jahren 1704 bis 1706 wurden in der Kur-mark zwölf große Ämter und eine Anzahl Vorwerke derErbpacht unterworfen. Im Magdeburgischcn wurden diezu vererbpachtendcn Domänen unter die Commissarien ver-theilt, und man kam im Jahr 1706 bis auf wenige Per-tincnzicn damit vollkommen zu Stande. Hier und imHalbcrstädtischen, in der Nähe von Ackerstädten und gro-ßen Baucrndörfcrn hatte es keine Schwierigkeit, angeses-sene Leute zu finden, welche was sie in Erbpacht nah-men auch mit ihrem eigenen Geschirr zu bewirthschaften ver-mochten. In der Neumark begann man 1706, weil da

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