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Erster Band.
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viele Ämter aus der Zeitpacht kamen; nach drei Jah-ren waren 12 Ämter und eine große Anzahl Vorwerkevcrerbpachtet. In Pommern schritt man 1707 an dasWerk. Und da die Erbpacht ein Ansehnliches mehr ein-trug, als die Zeitpacht (in der Kurmark 20000, in derNeumark 12000, in dem Magdeburgischen 16000 Thlr.),so wuchs der Eifer des Hofes. Im Anfang des Jahres1710 wurden die königlichen Beamten vom höchsten biszum niedrigsten ausdrücklich aufgefordert, sich bei der Erb-pacht zu bctheiligcn, wo man ihnen Bedingungen zu ma-chen gedenke, mit denen sie zufrieden sein würden. Eswar als sollte der ganze Patrimonialbesitz der Fürsten un-ter diejenigen ausgetheilt werden, die jetzt seinen Staatbildeten, oder bei Gelde waren. Den Mitgliedern derHofkammer sagt man nach, daß sie sich über die günsti-gen einem Jeden zu gewährenden Erbpachtscontiacte un-ter einander verstanden hätten.

Nothwendig erhob sich, als die Sache so weit gekom-men, der Widerspruch, der früher nicht ohne Gewaltsam-keit beseitigt worden, mit verdoppelter Stärke.

Schon immer hatte man gegen das ganze System ein-gewendet, daß ein großer Verlust für den Staat darinliege, wenn man die Ländcreien nach dem eben geltendenPreise erblich und also auf immer abtrete; denn nichtssei wahrscheinlicher, als daß sich der Werth im Laufe derZeit noch sehr erhöhe. * Lubcn zeigte wenig Voraus-

1. Unter andern schrieb der Professor Ludcwig in Halle eine Ab-handlung eon^uctivne peopetusris m re§no et proviociis regni