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Erster Band.
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„Landen und Leuten" lediglich zum Besten angeordnetseidoch wollte er von einer Nationalmiliz nichts hö-ren er verbot den Namen Miliz. Nur eine stehende Ar-mee, allezeit bereit, das Gewicht des preußischen Schwer-tes in die Wagschale der europäischen Dinge zu werfen,schien ihm der Rede werth. Noch im ersten Jahre hater sieben neue Regimenter errichtet.

Bei der Verfolgung dieses einigen Zweckes erschienihm jede andere Art von Geldaufwand als eine Ver-schwendung.

Eine Hofhaltung wie die seines Vaters lies ohne-hin der ihm eingeborenen Sinnesweise entgegen. Kam-mcrjunler, Hofjunker und viele andere Angehörige desHofes wurden unverzüglich in Masse entlassen; die welcheman beibehielt, ansehnlichen Gehaltsabzügen unterworfen.In Briefen aus jener Zeit finden wir doch, daß die letz-teren sich nicht so lebhaft beklagten, als zu erwarten ge-wesen wäre, da nun auch sie ihrerseits sich sehr beschwer-licher Ausgaben überhoben sahen. Nur Einer und derAndere ward wohl sehr hart betroffen, wie der Ceremo-nienmeistcr Besser, der sein Leben der Wissenschaft vonden Äußerlichkeiten einer Hofhaltung gewidmet, und des-sen Name der erste gewesen sein soll, der auf der Liste

1. Edikt bei MyliuS m, 1. Nr. XV.

2. Unter dem 9 Mär; 1713 ist die Landmiliz aufgehoben wor-den. Schon unter Friedrich I war es zu Conflicten der regelmäßi-gen Werbung mit dem Enrollircn der Landmiliz gekommen: so be-völkert war das Land nicht, daß beide hätten neben einander beste-hen können.