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Erster Band.
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der für die Territorialangelegcnheiten so Vortheilhaft warals sich erwarten ließ, und die königliche Würde nunauch im westlichen Europa zu allgemeiner Anerkennungbrachte.

Indem stellte sich nun aber eine andere Frage, wennnicht von größerer Schwierigkeit, doch von noch umfassen-derer Bedeutung für das eigenthümliche Bestehen der bran-denburgisch-preußischen Macht in den Verwickelungen desNordens dar, deren Ergebniß so wichtig ist, daß es unseine nähere Erörterung zur Pflicht macht.

Der Grundsatz Friedrichs I war gewesen, an dem nor-dischen Kriege so wenig Antheil zu nehmen wie möglich:er hätte seine Kräfte sonst niemals anderweit verwendenkönnen. Bei seinen Verträgen mit den westlichen Ver-bündeten mußte ihm nur immer versprochen werden, ihmEntschädigung zu verschaffen wenn er von dort her Wi-derwärtigkeiten oder Nachtheile erfahre. Er trug haupt-sächlich dazu bei, diese beiden Seiten der europäischenDinge auseinander zu halten.

In Folge der Unternehmung Carls XII gegen Ruß-land veränderte sich nun aber die ganze Gestalt des Nor-dens. Die schwedischen Provinzen dicsscit der Ostsee, vonwelchen bisher der Angriff ausgegangen, wurden von dennordischen Verbündeten angefallen; was den früher pol-nischen geschehen davon waren auch die zum deutschenReiche gehörigen bedroht.

Um das Unheil zu verhüten, das hieraus entstehen