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Erster Band.
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ward, fand Friedrich Wilhelm keine Hülfe dazu; sich selbstin den Krieg zu werfen, einer oder der anderen Partei bci-zutrcten, wozu sich doch kein entscheidender Nechtsgrunderkennen ließ, hatte unendliches Bedenken.

Da haben sich die Dinge nun, nicht ganz einfach,folgendergestalt entwickelt.

Der präsumtive Erbe der Krone Schweden, HerzogCarl Friedrich von Holstein-Gottorp, von einem der nor-dischen Verbündeten, dem Könige von Dänemark in sei-nen holsteinischen Landen angegriffen, und mit dem Ver-lust derselben auf immer bedroht, suchte die Hülfe vonPreußen nach, als welchem nächst dem Kaiser an der Auf-rechterhaltung der gesetzlichen Ordnung im Reiche am mei-sten gelegen sein müsse; überdies aber sei es auch fürkeine andere Macht so wichtig, daß im Norden ein Sy-stem des Gleichgewichts eingerichtet werde. Seine Mi-nister, ein paar durch Verwegenheit ihrer Entwürfe unddie Gewandtheit, mit welcher sie dieselben verfolgten, be-rufene Männer, Basscwitz und Görz, versäumten nichts,um die Sympathie Friedrich Wilhclm's für die Behaup-tung ihres Fürsten sowohl bei dem angestammten Lande,als bei seiner Aussicht auf Schweden zu erwecken.

König Friedrich Wilhelm zeigte sich nicht abgeneigt,auf die Vorschläge, die ihm geschahen, einzugehen, aberer sagte, er habe einen Dorn in seinem Fuße, der nochvom wcstphälischcn Frieden herrühre, und den man ihmausziehen müsse. — Wie hätte sich auch unter diesen