Band 
Erster Band.
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von Frankreich und werde im nächsten Frühjahr mit ei-ner starken Armee im Felde erscheinen.

Hierauf war nun an keine Abkunft zu denken. Ausden eigenhändigen Briefen Friedrich Wilhelms an seineMinister ergiebt sich, daß er noch immer nur Garantiernfür die Ausführung der von ihm übernommenen Ver-pflichtungen suchte, und Stettin beim Frieden herauszu-geben bereit war: „ich will nichts Ungerechtes," sagt er,„ich suche nichts was wider mein Gewissen wäre; Gottwird mir bcistehen."' Im Januar 1715 ward die Fragein Berlin noch einmal mit aller Umständlichkeit erwogen:aber Niemand konnte ein Mittel des Friedens entdecken.Der gewissenhafteste und ruhigste von den Generalen, deralte Natzmcr, erklärte doch, es werde nichts helfen, wennman sich auch entschließen wollte, auf das Geld Verzichtzu leisten; da Carl XII die unmittelbare Räumung vonStettin fordere, und von dem Einfall in Polen nichtabstehen wolle, was gegen die Verträge mit den nordi-schen Verbündeten laufe, so sei man gehalten mit ihm zuschlagen. Und zwar, fügten Andere hinzu, müsse das un-verzüglich geschehen. Es mache nichts aus, daß Carl Xllnoch nicht gerüstet sei, er pflege seine Sachen auszufüh-ren „mit Confusion und doch mit Succeß". Sollte erdie Oberhand bekommen, auch nur gegen Dänemark, so

1. Potsdam 10 Decbr. r>ieu nnuz Oonnei» Is mcillenrestsnce: p,,is^„c ne cticrclie rion «I'injusle et conue mi> cvn-scieace, yuo ll'Lti« gaiimti 6e invn srAeM.