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Erster Band.
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habe man alles von ihm zu befürchten: denn rachsüchtigsei sein Gemüth und unversöhnlich. *

Von allen Gründen den schwedischen Krieg zu er-neuern war dies der entscheidende, daß man einen aufEroberung berechneten Kricgsstaat, mit einem nur aufWaffenthatcn sinnenden König an seiner Spitze, nichtlänger neben sich dulden konnte.

Dem Helden der verwegenen Kriegszüge, der entschlos-sen war, sie wieder zu erneuern, die drohende Stellungfestzuhalten, welche seine Vorfahren eingenommen, stelltesich nun noch ein anderer Feind entgegen, als die bishe-rigen; ein Fürst, der fast mehr die Mittel des Kriegesliebte, als diesen selbst, dessen Sinn an sich nicht auf Er-oberungen gerichtet war, der nur Schritt für Schritt dieihm erwünschteste Erwerbung ins Auge faßte, mit seinemGewissen lange zu Rathe ging: aber nun auch wohlvor-bereitete und überlegene Kräfte ins Feld führte.

Friedrich Wilhelm hatte sogleich als die Sachen sichgefährlich anließen in einem geheimen Vertrag sich dieVersicherung Stettins durch Rußland bestätigen lassen,wogegen er sich einverstanden damit erklärte, daß Lieflandund Esthland beim Frieden an Rußland übergehe. -

1. Bedenken (der Minister) ob S. K. M. bei den jetzigen pom-merschen Affairen sich nicht movircn und stille sitzen oder deshalbMesurcs nehmen sollen. Der König schreibt dem Fürsten von An-halt 9 Jan. 1715: »Die Herren Schweden sind noch so sicr. alssie gewesen sind zu Altranstädt. Aber Gott gebe daß wir das Früh-jahr erleben, alsdann wird man sehen, ob sie dann dasselbige Lan-gage führen."

2. 12 Juni. Bergmann IV, 359. Nach einer Bemerkung Jl-gens hatte Görz Anfangs eine geheime Convention mit Sachsen ge-