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das Gebiet der allgemeinen Politik erhob, wurden die Fra-gen auch für Preußen von unmittelbarer und dringenderWichtigkeit.
Sein Dasein hatte eine seiner Grundlagen in demeuropäischen Gleichgewicht; einer überwiegenden Machtwürde es leicht zum Opfer gefallen sein.
Keine Frage, daß eine Vereinigung zwischen Spanienund Östreich wie die, mit der man umging, für Preußengefährlich war, ihm aus religiösen so wie aus politischenRücksichten widerwärtig sein mußte.
Alle die letzten Jahre daher hatten die religiösen Ge-gensätze das deutsche Reich gewaltig aufgeregt. Die Be-stätigung der Ryswikcr dem Protestantismus so überausungünstigen Clausel im Badenschcn Frieden, die heftig her-vorbrechende Bekehrungssucht einer beschränkten und fa-natischen Priesterschaft und einiger von ihr mißleitetenFürsten regten den evangelischen Theil fortwährend auf.Welch einen Eindruck brachte es hervor, als man ebenbeim zwcihundertjährigcn Jubelfest der Reformation er-fahren mußte, daß auch der Churprinz von Sachsen, aufdessen Sündhaftigkeit man immer noch baute, dem Bei-spiel seines Vaters gefolgt, und zum Katholicismus über-getreten sei. Da er sich zugleich mit einer Nichte desKaisers, einer joscphinischen Erzherzogin vermählte, soschrieb man diesem den Übertritt zu. Man hat demselbeneinmal das treffende Wort gesagt, auf solche Weise wärees eben so gut, wenn man den Papst zum Kaiser habe.