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So oft Georg I von England nach Hannover her-überkam, veranstaltete er, wenn es irgend möglich war, eineZusammenkunft mit seiner Tochter und seinem Schwie-gersohn. Zuweilen kam er nach Berlin, um die anwach-sende Familie seiner Enkel zu sehen; öfter gingen Königund Königin von Preußen nach Hannover oder nach je-nem Jagdbezirk an den Grenzen der Altmark, wo großeEichen- und Buchenwaldungcn die alten Confinien zwischender sächsischen und der wendischen Nation bezeichnen, derGöhrde. Im Sommer 1725 war nun König Georg I, be-gleitet von dem englischen Minister Lord Townshend, einemManne, der Feuer und Kühnheit mit Erfahrung undGründlichkeit in den Geschäften verband, herübergekom-men; Friedrich Wilhelm und Sophie Dorothea besuchtenihn; besonders in den Gärten von Herrenhausen, die da-mals für die schönsten der Welt erklärt worden sind, warman beisammen.
Der englischen Politik kam es nun besonders zu Stat-ten, daß die Königin von Preußen eine neue Verbindungbeider Familien zu Stande zu bringen wünschte. Oftmag davon früher im Gespräch die Rede gewesen sein;festgesetzt war noch nichts darüber.' Von ihrem Vaterauf das zärtlichste aufgenommen hoffte die Königin jetzt
1. Es ist ein Irrthum der Prinzessin Fricderike Wilhelmine,wenn sie angicbt, daß schon zwei Jahre früher in einem zn Charlot-tenburg geschlossenen Vertrage über ihre Vermählung mit dem prä-sumtivcn Thronerben von England ein Abkommen getroffen wordensei. Dieser Vertrag enthält, auch in seinen geheimen Artikeln, keinWort davon.