Band 
Erster Band.
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genwärtigte, was er in Hcrrenhauscn von den fremdenGesandten gehört hatte, auf den Gedanken, als sei ihreAbsicht wohl gar auf einen völligen Umsturz des Hau-ses Östreich gerichtet; er meinte gehört zu haben, manmüsse dieses Haus so viel wie möglich herunterbringen,nach dem Tode des Kaisers dessen Länder theilen.

Damit trat ihm die Gefahr eines undienlichen Über-gewichts, das bisher von der einen Seite gedroht, vonder andern entgegen. Wie dann, sagt der König, wennman Östreich zu Grunde gerichtet hat? Will man als-dann einen englischen oder einen französischen Kaiser ma-chen? Er urtheilte, es sei besser, einen Kaiser zu behaltenvon der deutschen Nation und von östreichischem Blut.

Nur den Geistern von erstem Range stellen sich dieverschiedenen Seiten einer Frage auf einmal und voll-ständig dar; Andern, die mehr von den Eindrücken ab-hängen die ihnen geschehen, entwickeln sie sich erst nachund nach.

Wenn sich die östreichische Erbfolge von so gewagtenCombinationen, wie diese spanische frei hielt, so bliebsie, im Allgemeinen, politisch überaus wünschcnswürdig.Oder mußte nicht eine Auflösung des östreichischen Län-dcrcomplcrcs zuletzt doch nur den Franzosen, und viel-leicht den Engländern zu Gute kommen, eben wie diesbei der spanischen Monarchie der Fall gewesen war?Wer hätte gegen ihre Übermacht Schutz verleihen können?

Das will es im Grunde auch nur sagen, wenn Friedrich