die sie übernommen gemäß, in Spanien einzurücken; daman in London nach wie vor in dem Einfluß des Kaisersden Grund der Hartnäckigkeit Philipps V sah, trug manSorge, um für jeden Fall gerüstet zu sein, mit Hessenund Braunschweig Subsidicntractate zu schließen, die engsteVerbindung mit Schweden aufrecht zu erhalten.
Noch eine andere Möglichkeit erblickte der scharfsichtigeSteuermann, der damals die auswärtigen Angelegenhei-ten des kaiserlichen Hauses vorzüglich leitete, in den Din-gen. Ihm schien vielmehr, als halte Frankreich die Ver-söhnung zwischen England und Spanien, die Beilegungder ob schwebenden Händel absichtlich auf, und erwartenur die gelegene Zeit, um einen Angriff auf Lothringenoder auch auf Italien in dem gemeinschaftlichen bourbo-nischcn Interesse, das sich wieder hervorhob, zu unter-nehmen. *
Mochte nun das eine oder das andere erfolgen, sobedurfte Östreich einen starken und zuverlässigen Verbün-deten, wie den König von Preußen, auf das dringendste,und keinen Augenblick ließ es von dem Versuche ab, ihnzu gewinnen.
Den von England her drohenden Gefahren gegenüber
1. Karl VI an Seckendors 22 Jan. 1727 bei Förster III, 331.Dir ist am besten bekannt, was aus den dem König benachbartenund nach allem Ansehen bald feindlich werdenden Ländern am an-träglichstcn sein könnte — Was Vortheil demselben aus Bremen undBcrden oder aus den vereinigten Provinzen Anständiges zukommenkönnte, wodurch denn ein Äquivalent leichtlich ausfindig zu machen wäre.
2. Eugen an Sinzendorf 20 Oktober 1728. Schr. vi, 114-