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faßte man die Absicht, dem König als ein Äquivalentgegen seine bcrgischcn Ansprüche eine Vergrößerung ausden alsdann zu erobernden Gebieten anzutragen; man hättedann den Vortheil gehabt, das Haus Pfalz auf kaiserli-cher Seite zu behalten. Ich denke nicht daß Seckendorf,dem die größte Behutsamkeit zur Pflicht gemacht war,dies jemals unumwunden vorgeschlagen hat. Im Juni1727 hat er nur erklärt, der Kaiser, der die bcrgischcnUnterhandlungen noch immer, wenn es irgend möglichsei, zu Ende zu bringen hoffe, wünsche doch auch andereVorschläge zu hören, die zu des Königs Vergnügen undGenugthuung in Kriegs- und Fricdcnszcitcn gereichenkönnten, und eine unzertrennliche Freundschaft zu schlie-ßen. Der König ist indessen hierauf nicht eingegangen.Er antwortete: die Freundschaft des Kaisers solle ihmsehr lieb sein; was aber Berg anbetreffe, so sei das eineVergrößerung, auf welche er vor Gott und MenschenRecht habe; er könne sich mit gutem Gewissen darumschlagen; in weitläuftige Verpflichtungen einzutreten seinicht seine Sache. '
Hierauf, und da zugleich auch Pfalzsulzbach sich im-mer enger an Frankreich anschloß, zog man in Wien die
1. Der von Jlgen kennt meine alten SentimentS, das ich gernemeine Hände frei habe und gern von mir allein depcndire, da woich A sage, ich auch B sagen muß; was aber die belgische Affaireist, ist das ^^-»»lizzomcnt vor mein Haus nur eine Sache da ichvor Gott und Menschen Recht habe, wenn ich mich darum schlage,ich es mit gutem Gewissen thun kann, aber in weitläuftige Enga-gements einzugehen, weiß uit ob es von meiner Convenieuce ist.(O.D. wahrsch. 6. Zuni 1727.)