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Erster Band.
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Und die Vorschläge nun, welche Seckendorf gleich inder ersten Confercnz, die er mit ihnen hatte — 12 Mai1728 — vorlegte, trafen vollkommen zum Ziele.

Er trug vor, wenn der König die Nachfolge der äl-testen Erzherzogin in die sämmtlichen östreichischen Erb-lande garantire, und mit den Waffen zu vertheidigen ver-spreche, so wolle dagegen der Kaiser „ hinwieder dem Kö-nige zum Herzogthum Berg verhelfen".

Man empfand in Berlin sehr wohl, was man miteiner Gewährleistung, die bisher weder vom Reiche nochvon den europäischen Mächten anerkannt war, gegen diesich vielmehr ein heftiger Widerstand erwarten ließ, aufsich nehme: allein man hielt den dagegen dargebotenenVortheil für so wesentlich, daß man kein Bedenken trug,darauf einzugehen. Die einzige Frage war, unter welchenFormen die Versicherung des Herzogthums Berg durchden Kaiser geschehen sollte; mit welchen Bedingungen sieverknüpft sein würde.

Auf richterlichen Spruch wollte man sich nicht einlas-sen, denn dieser hätte allenfalls auch gegen Preußen aus-fallen können; hier war nur von einer politischen Unter-handlung die Rede.

Auch von einem erneuerten Versuch, einen Vergleichmit Pfalz Sulzbach zu Stande zu bringen, ließ sich nichtserwarten, da ein solcher eben mißlungen war, und diesesHaus jetzt an den fremden Mächten Rückhalt fand.

Man gericth auf die Auskunft, daß der Kaiser, der