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gen zusage, unbestimmt blieben; man forderte, daß derKaiser für diesen Fall ein Äquivalent verspreche.'
War das nicht auch deshalb billig, weil die Unter-stützung die Preußen gewährte, seinem Hause zu Gute kam,was er dagegen übernahm, dem Wesen nach von seinemkaiserlichen Amte abhing?
Man hat hierüber in mannichfaltigen Zusammenkünf-ten verhandelt, bald in Berlin, bald in Wustcrhauscn,bald auch in Britz, wo Jlgen wohnte, der freilich damalsschon im Sterben lag; doch war weder seine Krankheitnoch sein Tod ein Hinderniß für ihren Fortgang. EinesTages hat es der andere preußische Minister, Borcke, wirk-lich so weit gebracht, daß Scckcndorf sich bereit erklärte,
einen Artikel, den er als den allcrgeheimstcn bezeichnet, an-*
zunehmen, durch welchen der Kaiser verpflichtet sein sollte,in jenem Falle dem König von Preußen ein Äquivalentaus seinem eigenen Besitz zu versprechen. ^
Ich weiß nicht, ob dies nicht bei der Gefahr desKrieges, die gerade gegen Ende des Jahres 1728 nocheinmal recht dringend erschien, zu erreichen, und ob es
1. 18. Oct. Dcelarircn sie an Kaiser, daß wo mir der Kaisernit maintenirt bei Poffcß von Berge, oder mir ein Äquivalent jetztbenennet, ich an Tractat mich nicht binde und ich von abgehenwill; denn ich thue willigst alles vor den Kaiser und soll alles thunvor nichts, und in großer Ungewißheit; dieses thue wahrhaftig nit.
2. Der >rt,c„Iu, seceetissimi», wie ihn Scckcndorf vorschlug,lautet: Sollte wider alles Verhoffcn die Commission oder auch derReichshofrath wider S. K M. in Preußen, oder auch wider ihre Rö-misch Kais. und Kathol. Maj. in der Jülich und Vcrgschen Sachesprechen, so sollen und wollen I. Rom Kais. und Kathol. Maj. ge-halten sein, Ihre Kön. Mt. ein wahres Äquivalent e» propiH- z»geben. (O. D. ungef. 11 Dez.)