Band 
Erster Band.
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nicht auf jeden Fall das beste gewesen wäre, wie dennbestimmte und keinen Zweifel weiter zulassende Stipula-tionen für beide Theile immer das beste sind; aber Secken-dorf hatte kaum die Erklärung von sich gegeben, so reutesie ihn auch schon wieder, und er suchte sie mit aller An-strengung rückgängig zu machen.

Wenn man sagen sollte, worin wohl jemals Sccken-dorf den persönlichen Einfluß über den König von Preu-ßen, von dem so viel die Rede gewesen ist, bewiesen hat,so ist es hier gewesen.

Er stellte vor, ein Fall, wie der vorausgesetzte, seinun und nimmermehr zu erwarten. In kurzem werdedie Erbschaft sich erledigen, da der jüngste der Brüdcrvon Neuburg bereits 64 Jahre zähle, — dann werdeder König in Besitz von Berg und Navenstein treten,ein paar hunderttausend Thaler Einkünfte davon ziehen;der Kaiser sei durch die klarsten Worte des Tractatesverpflichtet, ihn dabei zu schützen. Wer wolle den Pro-ceß wieder aufregen, der schon 100 Jahre ruhe? Gesetzt,es geschehe doch, so habe der König so viel gutes Recht,daß er keinen widrigen Ausschlag befürchten dürfe; aberauch zugestanden, daß eine solche Sentenz erfolge, wer wollesie gegen den Kaiser und den König ausführen? Secken-dorf behauptetr auch Jlgen sei zuletzt dieser Meinung ge-wesen. Hauptsächlich entwickelte er, daß es das unverän-derliche Bestreben des Wiener Hofes sein müsse, Preußenfür sich zu haben, mit so einleuchtenden Gründen, daß der