Band 
Erster Band.
Seite
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König davon vollkommen überzeugt wurde.' Sonst soeifersüchtig auf deutliche und unzweifelhafte Bestimmungenfür die Zukunft, entschloß sich Friedrich Wilhelm diesmaldie Erwähnung eines Äquivalents fallen zu lassen. Esschien ihm unmöglich, daß sich Östreich jemals von derVerbindung mit ihm lossagen sollte.

Borcke theilte das Vertrauen des Königs mit Nich-ten; er ließ sich durch eine besondere Urkunde (Decharge)bezeugen, daß der König ihn -zur Nachgiebigkeit in die-sem Puncte ermächtigt habe; er wollte die Verantwortungdafür nicht tragen.

So kam am 23 Dezember 1728 der Tractat zu Ber-lin zu Stande, den man als ein ewiges Bündniß be-zeichnet hat. König Friedrich Wilhelm, der so lange einemißtrauende ja halb feindselige Haltung gegen Östreichbeobachtet, kehrte zur Politik seines Vaters zurück. Mitausdrücklicher Beziehung auf den ersten und zweiten Ar-tikel dcö Kronvcrtrags erneuerte er die damals geleisteteGarantie aller kaiserlichen Erblandc, so in als außer demReiche, und zwar nach der im April 1713 erklärten Erb-folgcordnung, der pragmatischen Sanction, zu GunstenMaria Theresias. Er versprach zur Behauptung dersel-ben, erforderlichen Falles, ein Hülfseorps von 10000 M.ins Feld zu stellen, das auch in Ungarn, und zwar nichtin Italien, aber wenn der Kaiser dort angegriffen werde,

1. Die Eingabe ScekendorsS ist dem 19 Dez, Der König schriebdazu General Bork, und Knyphauscn, ich glaube daß er recht hat,denn es ist des Kaisers sein eigen Interesse, Preußen für sich zu haben.