zur Bedeckung anderer Provinzen desselben dienen sollte.Er versprach, auch im Reich die Reservate der kaiserli-chen, namentlich der obcrrichterlichen Macht aufrecht zuerhalten, überhaupt in und außer Reiches mit demselbenfür Einen Mann zu stehen; und sogar demjenigen, demder Kaiser seine Erbtochter würde vermählen wollen, seineStimme zum Römischen König zu geben. Nur EinenVorbehalt machte hieb« der König. Er wollte zu nichtsverpflichtet sein, wenn der Kaiser seine Tochter mit DonEarlos, oder einem andern Prinzen, der kein deutscher sei,verheirathe. „Keinen Spanier," heißt es in einer seinerRandglossen, „keinen Franzosen, einen Deutschen wollenwir." Das erklärt er für seinen recht altdeutsch patrioti-schen Willen. So lautet auch der Artikel selbst auf einenPrinzen, der aus altem deutschen Reichsfürstcngcbliit ent-sprossen sei.'
Dagegen übertrug nun der Kaiser seine BergischenAnsprüche, ohne die Stadt Düsseldorf auözunchmen, aufPreußen, und erklärte sich Unverstanden, daß bei demAbgänge der drei Ncuburgischn Brüder ohne männlicheErben der König diese sowohl, als seine eigenen in Pos-sessorio und Petitorio geltend machen, also Besitz ergrei-fen möge, selbst in dem Falle, daß die Statthalterschaft
1. Seckendors: S. Ks. Mt. hat mir anbefohlen, E. K. Mt. noch-maln zu versichern daß sie in dieser wichtigen Heirathssache mit ihrerErzherzogin sicherlich feine Resolution fassen, und sich vor Jemand"klären würden, wo sie nicht vorher» E. K. M. Meinung und Rathdarüber eingeholet.
I.
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