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Erster Band.
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in Rathschlägen und Handlungen gewünscht worden war,spricht er die Hoffnung aus, daß das gute Verständniß,das zwischen seinem und dem königlich preußischen Hausejederzeit gepflogen worden sei, bis ans Ende der Weltbestehen werde. In diesem Sinne fügte man bei derTaufe dem hohenzollerischen Namen einen habsburgisch-burgundischen bei; man nannte den Prinzen Carl Fried-rich, obgleich man beschloß, ihn für gewöhnlich alleinFriedrich zu nennen.' Der junge Prinz ward recht feier-lich zum Fortsetzer eines Bündnisses eingeweiht, das er> gerade unterbrechen sollte. Die Sage liebt es, an derWiege eines Helden Vorahnungen seiner Bestimmung zusammeln; die. Geschichte findet eher das Gegentheil.

Friedrich Wilhelm vertraute die Pflege der ersten Jahreseines Sohnes denselben Händen an, unter denen seineeigene Kindheit gediehen war. Einer Französin, die ohnemännliches Geleit die Auswanderung ihrer Familie durch-zuführen gewußt hatte, um dem religiösen Zwange zuentgehen, Frau von Rocoulle, gebührt die Ehre, von zweider thatkräftigsten Fürsten, die je auf einem Throne ge-sessen, die erste Erziehung, die so viel bedeutet, geleitet zuhaben. 2 Den Fehler wenigstens, den man vielen andern

1. Eine authentische Auszeichnung hat sich hierüber noch nichtgesunden. Was aber die Sache historisch entscheidet ist ein Schrei-ben des Kaisers, seines Pathcn, vo»> 6 Januar 17Z1 mit der Auf-schrift: »Ihre Liebdcn Carl Friederich Kronprinzen von Prcyßenund Churprinzen von Brandenburg meinem lieben Better."

2. Sie war Sousgouvernante unter Frau v. Kameke. „60mm-

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