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in ihrem Falle vorwerfen darf, beging sie nicht: den ei-genen Willen der ihrer Obhut anvertrauten Pflegbefoh-lcncn suchte sie nicht zu brechen.
So hatte auch General Finkcnstcin, der dem Prinzen,als er in sein siebentes Jahr ging, von dem nunmehri-gen König zum Oberhofmeister gegeben wurde, diesemselbst in seiner Jugend einige Jahre lang in einer ähn-lichen Stellung zur Seite gestanden. Er war einer derseltenen Männer, vor deren Tugend die böse Nachredezurückweicht', von stiller Arbeitsamkeit, ein guter Wirthund prächtiger Bauherr, christlich-fromm und vor allem ,tapfer. Er hat einst in Frankreich, wohin er als Kriegs-gefangener gcricth, ein paar Jahre als gemeiner Soldatdie Pike getragen, und sich dort, in der Fremde, durchkühne und glückliche Kriegsthatcn emporgearbeitet; alsLudwig XIV seine Waffen entschieden gegen Deutschlandwandte, ist er zu den heimischen Fahnen zurückgekehrt;hier hat er dann zu dem Ruhme der preußischen Waf-fen nicht wenig beigetragen, bei Höchstädt wetteifernd mitFürst Leopold, bei Malplaguet hat er in Erstürmung derfranzösischen Schanzen wohl das Beste gethan. An sei-nem Beispiel bewährt Friedrich später den Grundsatz,
U» rot, q„> I-> pai-Ient »vec I» inome li>cil!l6 I.i Ion»»« 1 VII 0 -wsn<Io. Pöllnitz I, 35. Vgl. EriliaN! ülewmre» sur 8oz>I>!<
O,spotte 128.
1. Paul, Leben großer Helden VII l, 280 auf seine Weise:"wenn unsre Kirche sich das Recht anmaßte Heilige zu ernennen, sowürde Finkcnstein die Hoffnung haben darunter ausgenommen zuwerden.«