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Erster Band.
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daß nur der zu befehlen verstehe, wer gelernt habe zugehorchen.'

Auch den Untergouverneur, den ihm Friedrich Wil-helm beigesellte, Oberstlieutenant Kalkstein, hatte er inden Niederlanden als einen tapfern Kriegsmann kennengelernt. So zuverlässig sie waren, so hielt der König dochfür gut, ihnen eine ausführliche Instruktion zu geben, dienun für ihn selber sehr charakteristisch ausgefallen ist. Erlegte dabei die für seine eigene Erziehung im Jahr 1695geschriebene zu Grunde, veränderte sie aber in dem nun-mehr in ihm ausgebildeten Sinne.

Es hatte in ihm schon immer ich weiß nicht ob mehrWiderwillen oder Mitleiden erweckt, daß man den jungendeutschen Fürstcnsöhnen so viel von dem Alterthum ihrerHäuser, der Hoheit ihres Blutes zu hören gab, ihnen mitdem Gepränge glänzender Titel den Hof machte, ohne sieauf die Forderungen des Lebens zu verweisen; er verbatsich ein solches Verfahren. Man soll einen Jeden, derden Prinzen sieht, verwarnen, daß er demselben nichtschmeichle; gäbe es Einen, der es dennoch thue, den sollman bei ihm verklagen; bei Leibe soll man seinen Sohnnicht hoffährtig machen. Den Pomp der fürstlichen Phrase:„ unsere herzgclicbte Gemahlin Licbden, unsers vielgelieb-ten Sohnes des Churprinzen Liebdcn", in dem sich seinVater gefallen, die Erwähnung der „herrlichen" Lande,

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