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der darin wohnenden „Millionen" Menschen veränderteFriedrich Wilhelm in die einfachen Ausdrücke: meineFrau, mein Sohn, das ganze Land; überdcm trat dasIch an die Stelle des Wir. Wenn in der alten In-struktion von Respect und Submission die Rede war,welche der Prinz seinem Vater und dessen Befehlen schul-dig sei, so fügt Friedrich Wilhelm hinzu: diese Unterwür-figkeit dürfe nicht sklavisch sein; es ist der von seiner Handbekgeschriebene Ausdruck: daß der Prinz Vertrauen zu ihmhaben, in ihm seinen besten Freund sehen, „brüderlicheLiebe" zu ihm fassen möge, das sollen sie ihm ins Herzpredigen. Nur die nöthigsten, das Leben berührendenGegenstände des Unterrichts haben Werth für ihn. Erverwirft das Studium der Genealogie, das früher em-pfohlen worden; statt: „Geschichte des chur- und fürst-lichen Hauses Brandenburg" will er nur von preußi-scher Historie hören, mit Staatcnkunde verbunden; Geo-graphie soll der Prinz lernen, die Landkarte in der Hand,und eine vollkommene Fertigkeit im Rechnen erwerben.Sehr bcmerkcnswerth bleibt es doch daß der König dasLatein geradehin verbietet; für ihn hatte die Anordnungder goldenen Bulle, welche die Kenntniß dieser Sprachevon einem Churprinzen fordert, keine Bedeutung mehr.Mit methodischer Grammatik soll man ihn nicht plagen,schon genug, wenn er sich durch Übung einen fließendenfranzösischen und deutschen Stil aneignet.