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die Cadetten, schieße nach der Scheibe. Man bildete ihmeine Compagnie aus diesen Cadetten.
Auch von dem Prinzen sind Briefe aus dieser frühen Zeitübrigworin er mit kindlicher Hand, aber in Ausdrückenwie sie ein alter Hauptmann brauchen würde vom Zu-stand seiner Compagnie Nachricht ertheilt; er sendet re-gelmäßig ihre Listen ein. Oder er giebt an, wie weit erim Theatrum europäum gelangt ist: dem Sinne der da-durch in ihm rege geworden entspricht es, wenn er demVater eine in dessen Abwesenheit ihm vorgekommene Sa-tyre gegen Papst und Prätendenten zusendet. Ein an-dermal vertraut er dem Vater, daß die Königin ein paarschöne Rccrutcn nachzuweisen wisse, nur dürfe sie nichterfahren, daß er der Prinz es anzeige; oder er spricht seinBedauern aus, daß er einer bestimmten Musterung nichtbeiwohnen und die schönen Leute des Königs sehen könne.In kurzem werden auch ihm deren für seine Compagniezugeschickt, die er dankbar annimmt. Er lebt und webtin militärischen Beschäftigungen: auf dem Schlosse wardein kleines Zeughaus mit allen Arten von Gewehr fürihn in Stand gesetzt. „MeineWiege," sagt er einmal,„war mit Waffen umgeben, in der Armee bin ich auf-gezogen worden." Schon macht ihm die Jagd Vergnü-gen: er hat seine Freude über eine Koppel Hunde, mit
1. Ein paar Briefe, wo nian dem Kinde offenbar die Hand ge-führt hat, 21 und 27Zuli 1717 an den König, wird man ihm nichtanrechnen wollen; der älteste, von dem man sagen kann daß er ihngeschrieben, ist vom 21. Febr. 1719.