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der er Hasen hetzt; im Oktober 1720 schießt er, wie erselber erzählt, ein Feldhuhn im Fluge.
Es scheint alles einmal wieder so werden zu wollen,wie es unter seinem Vater ist. Auch Friedrich correspon-dirt mit dem Fürsten Leopold über große Soldaten undden Ausfall der Jagden. Gundling, der des KönigsAbendgesellschaften mit seiner Art von Gelehrsamkeit er-heiterte, wobei er jedoch sich in die Rolle eines Hofnar-ren verlor, speiste auch bei dem Sohne, und man warsehr lustig. In seinen Briefen schreibt Friedrich den Na-men Gottes zuweilen in Unzialbuchstaben aus. Man hatvon ihm einen kleinen Aufsatz aus seinem neunten Jahr,worin er einige Grundsätze positiver Rechtgläubigkcit überGott und Christus und die Einwirkungen des Satanmit vieler Überzeugung ausspricht. Man weiß die Psal-mcnmelodicn zu nennen, an denen er besonders Wohlge-fallen gefunden hat.
' Das ist nun aber wohl nicht die Absicht der Naturund der Vorsehung bei der Aufeinanderfolge der Gene-rationen, daß die aufwachsenden Geschlechter den voran-gegangenen gleich seien, und die Kinder die Lebensgedan-ken der Eltern noch einmal zur Erscheinung bringen.
In jenen ältesten Briefen zeigt der junge Prinz schonSpuren einer Gewandtheit und Feinheit, die dem Sinnedes Vaters fern lagen. Sehr merkwürdig ist der erwähntekleine Aufsatz. Das erste Wort, das Friedrich je aus ei-genem Nachdenken aufzeichnete, lautet: „man muß das