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Erster Band.
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Herz auf dem rechten Fleck haben." Eine andere Ma-xime, die da vorkommt, dürfte man wohl von dem Vaternicht erwarten: „ man müsse nichts zu stark lieben." Gei-stige Auffassung ist in jedem Worte des Knaben zu bemer-ken. Wer ihn sah, erkannte das Regen eines eingebornenTalents, und es war an sich nicht zu erwarten, daß sichdies gerade in den Bahnen des Vaters bewegen werde.

Der Mann nun, der auf die eigenthümliche Entwicke-lung des Heranwachsenden den meisten Einfluß geübt hat,ist sein täglicher Lehrer, Duhan de Jandun gewesen.

Auch dieser war ein eingewanderter Franzose, denFriedrich Wilhelm einst in den Laufgräben von Stral-sund als einen tapfern Freiwilligen kennen gelernt, sodaß er ihn für besonders geeignet halten mochte, den Prin-zen nach seiner militärischen Absicht zu unterweisen.

Duhan hatte aber mehr natürlichen Sinn für die Stu-dien, als für die Waffen, und hicdurch besonders wirkteer auf seinen Zögling. Friedrich hat selbst einmal ineinem lebendigen Erguß seiner Gefühle das Verhältnißbezeichnet, in dem sein Lehrer zu ihm stand. Er danktihm vor allem, daß er den Kreis von Gedanken und Be-strebungen durchbrochen, die ihn umfaßt hielten, wie ersagt, der Unwissenheit worin seine blöde Unschulv schlief.Duhan ließ ihn noch ein anderes Verdienst ahnen, alsdas, wovon im Umgang mit Fürst Leopold und seinemVater die Rede war, sprach ihm von einem Fürstenruhm,der nicht von dem Schwerte abhängt, wie ihn Titus und