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Erster Band.
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Begriff wandte er nun auf die Dinge und Personen an,die er um sich her sah; an seines Vaters Hose glaubteer Niemand zu finden, dem er Bildung zuschreiben könne,es müßte dann Einer und der Andere gewesen sein, dersich viel mit französischer Lcctüre beschäftigte.

Wenn man bedenkt, wie gewaltig die Umgebung, na-mentlich eine militärische, den jugendlichen Sinn zu er-greifen Pflegt, so würde der Widerspruch, in den Fried-rich sich gegen die seine setzte, zumal da er doch zuletztnoch mehr angcbornen militärischen Geist als litcrarischenbewiesen hat, noch auffallender sein, wenn man nicht wüßte,daß die Königin, seine Mutter, dazu beitrug.

Sophie Dorothee war niemals ganz auf die Gesichts-puncte ihres Gemahls eingegangen; der einfache, beschränkte,von allem was zum Schmuck und höheren Genuß des Le-bens diente entblößte Haushalt genügte ihr nicht; sie tadelteVieles von dem, was der König vornahm und sah nach,wenn ihre beiden ältesten Kinder sich das Nämliche er-laubten; sie richtete die Augen derselben nach dem le-bensfroheren Auslande. Unter dieser zusammentreffendenEinwirkung, denn die Mutter liebte und begünstigte dieStudien, jenem Ehrgeiz der Cultur begann der Prinz dasknappe enge Soldatenwesen halb und halb für eine Pe-danterei zu halten, an Paraden und Revüen eher Mißbe-hagen zu empfinden. Er dachte, einem Fürsten gezieme eseben so wohl auf geistige Vergnügungen zu denken, wiesie Musik, Theater und heitere Geselligkeit darbieten,i- 17