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Erster Band.
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und seine kleine Wirthschaft zu führen; er hielt ihn umso kürzer und strenger: aber dies hatte dann wieder dieFolge, daß der Prinz Schulden machte. Wenn diese danneinmal, nicht ohne harte Worte, zum Theil bezahlt wur-den, so hielt Friedrich sich nicht für verpflichtet, dem Va-ter die Meinung zu benehmen, als habe er sie nunmehralle getilgt.

Und in der Auffassung der höchsten Dinge so gut,wie in den täglich vorkommenden, trat ein Gegensatz zwi-schen ihnen hervor.

Friedrich Wilhelm, obwohl wie sein ganzes Haus, vonreformirtem Bekenntniß, nahm doch an einem der wichtig-sten calvinistischen Dogmen, dem Lehrsätze von der unbe-dingten Gnadcnwahl, der dem Gcmeinsinn, der in ihmlebte und webte, widersprach Anstoß, und erklärte sich,ohne nach dem Zusammenhang des ganzen Lehrgebäudeszu forschen, für die lutherische Auffassung in diesem Stücke.Der Prinz dagegen faßte gerade für diese Lehre, die et-was tiefsinnig Großartiges hat, und ihm besser aus denBeweisstellen zu folgen schien, eine entschiedene Vorliebe.Die Prediger zwar, die ihn unterrichteten, hätten nicht ge-wagt, ihm ein Wort davon zu sagen, aber schon war erselbständig genug, um ihrer nicht mehr zu bedürfen-'

1. Zn den eigenhändigen Bemerkungen zur Instruktion heißt es:sollen ihn nicht zum Particularistcn machen, sondern soll die uniocrsa-

lische Gnade glauben von Christus."

2. In den Fluchtactcn findet sich die Aussage des HospredigerAndreä, er habe den Kronprinzen nicht anders unterrichtet, als die h-Schrift und die Glaubensbekenntnisse der Reformirtcn insonderheit