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Er nahm sich die Zeit, Büchcrcataloge durchzusehen, undwenn er auf einen Titel stieß, der in diese Streitfrageeinschlug, versäumte er nicht, sich das Buch zu verschaf-fen; da er einmal Antheil, ja Partei genommen, so hates ihm keine große Überwindung gekostet, sich an Auto-ren wie Jacob Basnage zu wagen, durch die er sich dannin seinen Meinungen befestigte.
Dem haushälterischen, soldatischen, in religiösen Din-gen an einer einfachen und praktisch anwendbaren Formelfesthaltenden Vater setzte sich dergestalt in dem Sohne eineauf Literatur und Kunst gerichtete, der Tiefe und For-schung zugewandte Sinncsweisc, die aber auch an äuße-rem Wohlleben Gefallen fand, entgegen. Der Köiu'g hattekeinen Sinn dafür, daß diese zu etwas Rühmlichem undGuten, er sah nur daß sie auf Abwege führen könne undverwarf sie von Grund aus.
Der Prinz wünschte, eine größere Reise zu unterneh-men, vielleicht in Begleitung von Kalkstein, der einst demKönig davon gesprochen hat, zu seiner Ausbildung undzu seinem Vergnügen: aber der König mochte fürchten,daß er sich dann vollends einem einheimischen Wesen zu-
auch des Chs. Johann SigiSmunds, welches Deponent sammt allenHosprcdigcrn nach Sr. K, Mt, Befehl zweimal unterschrieben es er-forderten! — er habe den Kronprinzen auf die Gnade in Christound ein gottseliges Leben hinzuführen gesucht. Von dem RathschlußGottes habe er wegen der Jugend des Kronprinzen noch abstrahirt"Und ihm nur gesagt, daß diese Materie vor ihn den KronprinzenUoch zu hoch sei." — Es war die Ilisloire <lo !,-> loligion ,Ios oglise»relornEo» von Jacob Basnage, was der Prinz las. —