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Erster Band.
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dem dcreinstigen Thronerben von England, Friedrich, Sohndes Prinzen von Wales: die englische Nation schien siezu wünschen; der anwesende Minister war sehr dafür;König Georg I gab seiner Tochter, deren Herz daran hing,die besten Zusichcrungen.

Bindend aber waren diese nicht, nicht einmal schrift-lich. ' Man hielt in Berlin dafür, daß die Sache wederden deutschen Ministern in Hannover, noch einigen An-dern von der nahen Umgebung Georgs I gefalle. Die-ser Fürst sagte nur immer, man solle ihn nicht drängen,sein Blut sei ihm lieber als alles andere, aber er könneunreife Dinge nicht zu reifen machen. Er hatte hoffenlassen, den Prinzen Friedrich, der sich in Hannover auf-hielt, .nach Berlin zu schicken, um die spätere Verbindungdurch genauere persönliche Bekanntschaft zu vermitteln: sosehr es der junge Prinz wünschte, so Vortheilhaft es viel-leicht auch für ihn hätte werden können, unter den Augendes Königs von Preußen eine strengere Schule durchzu-machen, so geschah es doch nicht. Die eintretenden poli-tischen Irrungen trugen eher bei, die Gemüther einander zuentfremden. Als Georg I (1727) auf der Reise nach Han-nover unerwartet starb, war noch nichts darüber festgesetzt.

Es ist ein Irrthum, wenn man annimmt zwischen des-

1. Friedrich Wilhelm an Wallenrodt 12 Aug. 1727 »daß derhochsclige König wie Lord Townshend gegen euch vorgegeben, überdieses Sujet jemals an uns geschrieben und uns deshalb eine posi-tive Promesse gegeben habe, reffen erinnern wir uns nicht.