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Erster Band.
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von allem fremden Einfluß unabhängig zu machen, sowar er für nichts so empfindlich, als wenn Jemand ei-nen solchen auszuüben, oder ihn als einen minderselb-ständigcn mit sich fortzureißen suchte. Das hauptsächlichhatte ihn aus der Allianz mit Hannover getrieben, daßer vermuthen mußte, man verfolge da noch andere Zwecke,als die ihm mitgetheilt waren. Selbst bei seiner Annähe-rung an den kaiserlichen Hof meinte er nicht eigentlichsich demselben unterzuordnen: er fühlte vielmehr seinenEhrgeiz geschmeichelt, daß ein mit so prächtigen Ansprü-chen und Vorrechten prangender Fürst seine Freundschaftso eifrig suchen mußte. „Ohne Eitelkeit," sagt er ein-mal, „ ich habe Ehre erworben für das Haus Branden-burg. Ich habe meine Tage nie nach Allianzen getrach-tet, nie einer fremden Macht die ersten Anträge gethan.Meine Maxime ist, Niemand zu verletzen, aber mir auchnicht auf die Füße treten zu lassen." Es war das großeStaatsprinzip, Niemand zu brauchen, um zu bestehen;keinen Bund zu schließen, ohne Vortheil gegen Vortheilauszutauschen. Diesen Grundsatz wollte er nicht ge-gen die Verbindungen seiner Kinder aufgeben, wenn sieauch noch so angemessen wären: er wollte die Heirathenschließen, aber ohne die politische Allianz zu erneuern.Dagegen in England blieb man dabei, daß die Angele-genheiten der Politik und der Familie zusammengehenmüßten. Als der Königin Caroline, die überhaupt An-