292
Östreich, in dem er die vornehmste Sicherheit für die künf-tige Machtcrweitcrung seines Hauses sah. Sollte er sichin ein Verhältniß begeben, das demselben offen oder ver-steckt entgegenlief? Er wünschte vielmehr den Friedenzwischen Östreich und England hergestellt zu sehen, umdann das letztere zu jener Garantie von Berg heranzu-ziehen. Auch aus diesem Grunde verlangte er Aufschub;der weitaussehendste mußte ihm der liebste sein. Bei sei-ner Art zu denken ist es schon viel, und in Wahrheit al-les was sich erwarten ließ, daß er das Versprechen, sei-nen Sohn mit einer englischen Prinzessin zu vermählenwirklich gab. Dabei hätte man es lassen, jede Beschleu-nigung oder Änderung des Systems von den Wechselfäl-len der Zukunft erwarten sollen.
Unvorsichtiger Weise that aber Hotham, im BegriffAbschied zu nehmen, einen Schritt, der neue Verwirrungveranlassen mußte.
Am 10 Juli hatte er noch eine Audienz, um sich zubeurlauben, und zugleich seinen einstweiligen Stellvertre-ter Gui Dickens vorzustellen. Alles ging auf das Beste,der König zeigte eine gute Stimmung, als Hotham ei-nen Brief hervorzog, den er als eine Fortsetzung der frü-her angeklagten reichenbachischen Eorrespondenz mittheilenwollte. Er war von der Hand Grumbkow's, der sichdarin über das Auffangen von Privatbriefcn, wie es der
1. Lchulenburg versichert, ljue Ir: rtn rnLme avoir rivoue» ljUUcle^uls, 5'l!s rnoient aci?ejrti- lv simple maul.ixe, le double s'on seir"tsuremcnt suivi. Pitze 4 Ort. an Grumbkew 1731 (bei Försterin, 70.)