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gegen Hotham erhoben, gleich als wolle er ihn persönlichinsultiren, und ihn hernach nicht viel weniger als umVerzeihung gebeten; wie das erste, eben so ist das letzteübertrieben.
Da der Gesandte sich verlauten ließ, das Vorgefal-lene gehe nicht weniger seinen Hof an, als ihn, so er-klärte der König um so nachdrücklicher, die geheiligte Per-son Sr. Großbritannischcn Majestät habe damit nichtszu thun, sondern allein der Chevalier Charles Hotham.Doch wollte er auch von diesem nicht in Unfrieden schei-den. Er ließ ihn fragen, ob es ihm eine Genugthuungwäre, wenn er noch einmal zur königlichen Tafel gezogenwürde. Aber Sir Charles machte ganz andere Ansprüche:der König sollte den Brief, den er damals auf die Erdegeworfen, in einer andern Audienz entgegennehmen, undeine Untersuchung der Sache versprechen, womit er dannfreilich vollkommen Recht behalten haben würde. Da ihmdies nicht bewilligt ward, so zog er vor, den Hof ohneAbschied zu verlassen. Friedrich Wilhelm, hierüber aufsneue entrüstet, ließ dem König von England wissen, die-ser Gesandte sei nicht geeignet, weder durch Sinneswcisenoch Betragen, das gute Vernehmen zwischen den beidenHöfen zu erhalten.
Gewiß war Hotham nicht der Mann für Durchfüh-rung einer so schwierigen Angelegenheit. Gleich nach sei-ner Ernennung, noch in London, vertraute er sich Rcichen-bach an, und dieser meldete Grumbkow und Scckendorf, daß