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sie an ihm einen Feind haben würden. In Berlin ließer sich bei weitem zu tief in die den König umgebendenSpannungen ein, glaubte niehr dem, was Andere von ihmsagten, als daß er dessen eigenen Sinn zu durchdringcn ge-sucht hätte; indem er überhaupt mit einer stolzen Zuver-sichtliche zu Werke ging, erweckte er die Vermuthung,als denke er selber hier zu Lande zugleich Gesandter underster Minister zu werden, einmal einen Einfluß auszu-üben wie Scckcndorf, nur von der entgegengesetzten Seiteher. Wie wäre er aber fähig gewesen, sich mit diesemoder mit Grumbkow zu messen, die alle Untiefen diesesklippcnvollcn Golfes kannten.
Es liegt am Tage, daß ein Dorfall, wie dieser, denFortgang der Unterhandlung wieder gewaltig hemmenmußte; auch jetzt aber ward sie noch nicht abgebrochen.
Dazu führte erst ein anderes mit diesen Dingen zu-sammenhängendes Ercigniß sehr persönlicher Natur, wel-ches an und für sich, das ist in dem was wirklich ge-schah, vielleicht nicht von so großer Bedeutung war, abervon der größten eben durch die Persönlichkeiten, die darinhandeln, und die Rückwirkung die es auf dieselben ausübte.
Fluchtversuch des Kronprinzen und dessenFolgen.
Wir sahen oben, in welchem Zustand Friedrich sich be-fand, wie sich in ihm die Meinung festsetzte, daß er inder Nähe seines Vaters nicht leben könne.