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von den Vorschlägen vom 4 Mai unterrichtet ward, diesich so unmittelbar auf seine Zukunft bezogen. Welcheine Aussicht für ihn, in seiner gedrückten und mit Bit-terkeiten erfüllten Lage, sich zu einer beinahe selbständigenehrenvollen Stellung in einem der angesehensten Chur-fürstcnthümcr erhoben zu sehen. Er willigte in alleö wasman von ihm forderte: nach England abgerufen werdenzu können, wo dann seine Schwester als Prinzessin vonWales gelebt haben würde, war eher ein Reiz für ihn,als eine Abhaltung. In Kurzem aber zeigte sich, daßwenn es jemals dazu komme, er doch vorher noch man-ches Jahr der Entsagung nnd des Dienstes vor sich habe.
Wir werden nicht irren wenn wir annehmen, daßeben hierüber seine früheren Gedanken mit doppelterStärke in ihm erwachten. Wenn er versprach, auch ge-gen seines Vaters Willen, — denn daß dieser über seineHand verfügen könne, wollte ihm nicht einleuchten, —die englische Vermählung zu vollziehen, und sich bei sei-nem Worte anheischig machte, das auszuführen, so lagdem die Absicht zu Grunde, die man auch recht wohldurchschaute, sich durch die Flucht aus der harten Gewaltzu retten, unter der er stand.
Denn täglich ward ihm diese unerträglicher. In je-nem Lustlagcr von Mühlbcrg, wo die Augen so vielerFremden sich auf ihn richteten, ward er wie ein unge-horsamer Knabe, sogar einmal körperlich mißhandelt,eben damit er fühlen sollte, daß man ihn für nichts bes-