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seres halte. Der aufgebrachte König, der die Folgen seinerWorte niemals erwog, fügte der Mißhandlung noch denSchimpf hinzu. Er sagte, wäre er von seinem Vater sobehandelt worden, so hätte er sich todtgeschosscn, aber Fried-rich habe keine Ehre, er lasse sich alles gefallen.
In diesem erhob sich hierüber der Gedanke, auf derStelle davonzugehen. Er hat einmal bei dem sächsischenMinister Grafen Hoym angefragt, ob es wohl möglichsei, daß ein paar Offiziere unangemeldet nach Leipzigkämen. Dieser antwortete, der Gouverneur von Leipzigsei aufmerksam und streng. Hoym hatte eine Ahnungvon der Absicht des Prinzen, und warnte ihn, denn erwerde sehr genau beobachtet; eine Empfehlung verwei-gerte er. Der Prinz überlegte, wenn er von hier ent-fliehe, möchte leicht der Verdacht, ihn dabei begünstigt zuhaben, auf den König von Polen fallen, und stand da-von ab.
Schon durfte er sich auf eine bessere Gelegenheit Rech-nung machen. Friedrich Wilhelm beschloß eine Reise nachOberdeutschland, oder wie man noch sagte, in das Reichzu unternehmen, wobei er einige Höfe für die damaligePolitik des Kaisers im Gegensatz gegen die Verbindungvon England, Frankreich und Spanien zu stimmen dachte,und alsdann den Rhein abwärts nach Eleve zu gehen;es war davon die Rede daß der Kronprinz ihn beglei-ten sollte. Da diese Reise in die Nähe der westlichen