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heraufgezogen. Rochow fragte ihn mit einiger Schärfe,wohin er mit den Gäulen wolle. Kait antwortete, esseien die Pferde, auf denen die Pagen reiten sollten, unddamit war denn auch Nochow zufrieden.
Daß der Prinz eben hier, in der Stunde, da mansonst gewöhnlich aufbrach, hatte entfliehen wollen, vermu-thete noch immer Niemand. Schon kam auch Scckendorfaus des Königs Scheune, wohin Friedrich seine Schrittegewendet. Rochow fragte ihn scherzend und harmlos,wie ihm der Aufzug des Prinzen in seinem neuen Man-tel gefalle.
Endlich war alles auf. Es hatte nichts auf sich, daßder Prinz ein wenig später nach Mannheim kam, als derKönig; dieser besah die Stadt mit ihm; sie gingen desandern Tags zusammen in die Kirche. Noch wußteNiemand als der Page Kait um das Vorhaben: derPrinz forderte denselben in Mannheim abermals auf, ihmPferde zu verschaffen.
Kait war aber unfähig diesen Zustand zu ertragen.Er gehörte mit Nichten zu den eigentlichen Vertrauten desPrinzen, ward von diesem nur eben jetzt herbeigezogen;er fühlte sich in seinem Herzen beängstigt und unglücklich,daß er den König, dem er diente, täuschen sollte; endlichdort zu Mannheim in einer Bewegung von Gehorsamund Neue warf er sich demselben zu Füßen und bekannteihm alles.
Hierauf, in einem der churfürftlichen Vorzimmer zu