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Mannheim, rief der König den Oberstlieutenant an dasFenster und sagte ihm, daß Friedrich habe entfliehen wol-len, — der König sagte es der Umgebung des Prin-zen, nicht diese ihm, — hier aber, fuhr Friedrich Wil-helm fort, sei nicht Zeit noch Ort davon zu reden, manmüsse warten, bis man in das eigene Gebiet nach We-sel komme; Nochow werde mit seinem Kopfe dafür ste-hen, daß er den Prinzen dahin bringe, „lebendig", sagteder aufgebrachte Fürst, „oder todt-" Nochow antwor-tete, der Prinz solle nicht entkommen: man könne sichauf die Leute verlassen, die bei ihm seien.'
Zunächst nahm man den Weg nach Darmftadt: derPrinz ahnte noch nicht, daß er verrathen sei — er hat nochdort seinen Antrag an Kait erneuert — bald aber mußtees die Behandlung die er erfuhr ihm lehren, wenn esihm auch Niemand gesagt hat.
Als man nach Bonn kam, suchte der Prinz die Ver-mittelung Seckendorfs nach; so sehr dieser aber auch sonstin Gnaden stehen mochte, so vermochte er hierin nichts:der König war nicht allein aufgebracht; er vermutheteein Geheimniß, und wollte einer Sache, die in die Ir-rungen einschlug, welche ihm die widerwärtigsten auf derWelt waren, schlechterdings auf den Grund kommen.
Am 12 August, des Abends, langte man in Wesel an,
1. Relation welche S. Kgl. Maj. von des Kronprinzen inten-birten Rctraite mir zn Papier dictirt haben, wie S. Hoheit und übrige°arin benannte Personen zu vernehmen wie Mylius.
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