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begierig ist, die aber nicht so entscheidend gewesen waren,wie derselbe wohl dachte, drückte er sich mit aller Zurück-haltung aus.
Bei einem Verhör, das auf dem Wege nach Cüstrinzu Mittenwalde, am 8 Septbr. mit ihm vorgenommenwurde, mußte er erfahren, daß Kalte nicht entkommensei, und man deutete ihm an, es könne diesem wohl dasLeben kosten. Er ließ seinem Vater vorstellen, er mögeihn als den Schuldigen ansehen, und Kalte als den Ver-führten: er, als des Königs Sohn, habe auf jeden Falldie größere Strafe verwirkt; er würde sein Leben langseine Seelenruhe nicht wieder finden, wenn Jemand sei-netwegen den Tod erleiden sollte.
So kam er nach Cüstrin, wo er in eigentlich schar-fen Arrest genommen ward: in einem Zimmer, das mitneuen starken Schlössern und Riegeln verwahrt wurde;an der Thür standen zwei Wachen, auf der Treppe nocheine; der wachthabende Offizier schlief in dem Vorzimmer:Niemand durste länger bei ihm bleiben als 4 Minuten.Der König hatte die Artikel selbst ausgesetzt, auf welchehier am 16 Septbr. durch den Gcncralauditcur Myliusein neues Verhör mit ihm angestellt wurde. Besondersmerkwürdig sind darunter die letzten, gegen die Mylius ei-nige Einwendungen machte, wegen der Folgen, die darausentspringen könnten: der König wiederholte ihm jedochden unabänderlichen Befehl, sie dennoch vorzulegen.' Der
1- »Ich befehle es euch: es ist meine strenge Ordre, die ich