Band 
Erster Band.
Seite
312
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erste ist: was ein Mensch verdiene, der seine Ehre brecheund Complottc zur Desertion mache; der Prinz antwor-tete: er glaube nicht gegen die Ehre gehandelt zu haben.Der zweite: ob er sich noch für würdig halte, Landesherrzu werden; der Prinz: er könne sein eigener Richter nichtsein. Der dritte: ob er sein Leben geschenkt haben wolleoder nicht; der Prinz: er unterwerfe sich der Gnade desKönigs. Es war die schwerste Stunde die er noch erlebt,wo seine Geistesgegenwart auf eine ernste Probe gestelltwurde. Endlich kam Mylius auch mit dem vierten und letz-ten Artikel hervor: da Friedrich sich der Succession unwür-dig gemacht, indem er seine Ehre gebrochen, da er auch seinLeben verwirkt habe, ob er um dieses zu retten auf die Erb-folge Verzicht leisten wolle, dergestalt, daß die Renun-ciation von dem Reiche bestätigt werde. Der Prinz ant-wortete gefaßt und besonnen, an seinem Leben liege ihmso viel nicht, aber er denke Se. Majestät werde nicht soganz ungnädig auf ihn sein. Nach Beendigung des Ver-hörs stieg ihm die Besorgniß auf, sein Vater wolle ihnin ewigem Gefängniß halten. Er bat die Commission,ihn noch einmal zu hören, was am 1 Octobcr geschah.Diese glaubte schon, er werde etwas mehr von dem An-theil Englands bekennen; er blieb aber nur bei den letz-ten Artikeln stehen, und erklärte, fortwährender Arrestwürde ihm unerträglich sein, lieber sei ihm Verzichtleistung

habe selber meinem Secretär in die Feder dictirt; ich befehle euch,meine Ordre auf meine Verantwortung zn erequireu."