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Urtheile dem souveränen Landes- und Kriegsherrn ein, da-mit er solche nach seiner umfassenden Einsicht und Macht-vollkommenheit entweder mildern oder vielleicht auch schär-fen könne. * Der König selbst sagt: Katte, obgleich alsOffizier der Garde ihm noch mehr als andere persönlichverpflichtet, habe doch „mit der künftigen Sonne träumt",sich behufs der Desertion mit fremden Gesandten in„Durchstechereien" eingelassen; dadurch habe er das Ver-brechen der beleidigten Majestät begangen, und sich desTodes durch das Schwert schuldig gemacht; würde erihn schonen, so würde er sich in Zukunft auf Niemandmehr verlassen können, der in Eid und Pflicht bei ihmstehe. Katte wandte sich noch einmal in einem ausführli-chen Schreiben an des KönigS Gnade. Er klagt sichdarin jugendlicher Unbcdachtsamkeit und Vcrirrung an,doch sein Wahn, frei von versteckten Absichten, sein durchLiebe und Mitleiden eingenommenes Herz rufe um Er-barmen: ein verdorrender Baum werde noch eine Weilegeschont, er aber werfe schon wieder neue Knospen derTreue und Unterthäm'gkeit. Der König jedoch blieb un-erbittlich; er ließ ihm sagen, es sei besser, daß er sterbe,als daß die Gerechtigkeit aus der Welt komme. Er hattein seinem Sinn festgesetzt, daß Katte auf der Festungvon Küstrin, vor des Prinzen Augen, mit dem Schwertvom Leben zum Tode gebracht werden sollte.
1. Zumal wo lionum I«ilil>c,im solches erfordern sollte. My-lius in einer nach England bestimmten Deduktion.