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Erster Band.
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Dies sein Gebot ward vollzogen am 6 November.

Früh am Morgen erfuhr Friedrich, was ihm zu se-hen bevorstand. Er forderte, man möge inne halten unddurch eine Staffctte dem König melden, daß er, der Prinz,dem Tod oder der Entsagung, oder was schlimmer als bei-des, dem ewigen Gefängniß sich unterwerfen wolle, wennder Freund verschont werde. Wer hätte es aber wagenkönnen, der schlechthin befohlenen und schon beginnendenErecution Einhalt zu gebieten? Um sieben Uhr zog einCommando der Garnison auf dem Wall auf, und stelltesich im Kreis um die bestimmte Richtstätte; bald daraufführte ein Commando von den Gensd'armes der Garde,bei denen Katte gestanden, den Verurthcilten herbei. Sowie Katte erkannte, daß er keine Begnadigung hoffendürfe, hatte er sein ganzes Gemüth dem Troste der Re-ligion geöffnet: der Prediger hatte ihn überzeugt, daß erzur Rettung seiner Seele diesen sauern Weg geführt werde;jetzt erschien er gefaßt und muthig. Es ist ganz wahr,daß die Richtstätte sich unmittelbar unter den Fensterndes Prinzen befand, über der Mühlcnpforte bei der Wache.'Katte stand schon in der Mitte des Kreises, und manwollte eben sein Urtheil verlesen, als der Prinz, der amFenster erscheinen mußte, ihm zurief, er möge ihm ver-

1. Bericht des General Lepcl am 8Nov. »Die Erecution istvor seinen (des Prinzen) Augen verrichtet worden und hat der Kattenachdem er sich entblößet das Gesicht gegen ihn gekchret worüberder Kronprinz in Ohnmacht gefallen, und der Capitän zutreten undihn halten müssen.«