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Freundes, dies Schwanken zwischen Leben und Tod aufeine noch nicht vollkommen befestigte, in ihrer Entwickelungbegriffene, großer Dinge fähige See!? ausüben mußte.
Merkwürdig finde ich, daß in dem ganzen Laufe desVerhörs kein Wort des Hasses, keine Spur einer poli-tischen Absicht zum Vorschein kommt. Wie ganz andersals etwa bei Don Carlos von Spanien, der in fieber-hafter Gereiztheit von der Ermordung seines Vaters ge-sprochen hat: oder bei dem russischen Alerei, welcher dieAbsicht in sich nährte, alles rückgängig zu machen, wassein Vater geschaffen, diesen als einen Unterdrücker des Va-terlandes betrachtete, sich als den gebornen Befreier dessel-ben, nicht von seinem Vater das Reich erben, sondem vondem Kaiser Karl VI eingesetzt werden wollte.' Hier könnteman von einer politischen Absicht höchstens bei dem Va-ter reden, der den Versuchen, von der Fremde her in seinHaus und seine Politik einzugreifen, auf immer ein Endezu machen entschlossen war: er befand sich ungefähr auf ei-ner Stufe des Staatslebens, wie Cardinal Richelieu hun-dert Jahre früher, der die Beziehung, in welche sich Spa-nien zu der höchsten Gewalt in Frankreich setzen wollte, inder Mutter und dem Bruder seines Königs mit gewaltsa-mem Eifer bekämpfte. Übrigens sehen wir hier nur einenVater, der seinen Sohn und Nachfolger nach seinem Sinnhaben will; und einen Sohn, in dem sich ein angeborener
1. Einige seiner Geständnisse bei Bergmann Peter d. G. IV,240, 279. Affanaßjews 283.